Projekte

Containerwände: vielfältig im Einsatz.

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Lärmschutz wird für Großbaustellen in sensiblen Bereichen immer wichtiger um die Belastungen für Anwohner zu minimieren. Bloedorn Container hat in den vergangenen Jahren mehrere Projekte zu diesem Thema realisiert. Die Idee ist einfach: Standard-Seecontainer werden zu Lärmschutzwänden „zweckentfremdet“.

Unsere Erfahrung im Bau von Lärmschutzwänden aus Containern.

Den ersten größeren Auftrag, so erinnert sich Geschäftsführer Mathias Weber, haben wir im Zuge der Emscherrenaturierung erhalten. Von Dortmund bis Essen wurden von den Containerspezialisten aus dem „Pott“ über 600 Seecontainer geliefert und an den Vortriebsschächte als Wallanlagen gegen den Lärm positioniert. Es folgten Projekte beim Abriss der VHS Essen und bei einer Grubengasbohrung im Energiepark Mont Cenis Herne. Die Nachfrage nach Lärmschutz aus Seecontainern wird immer größer, die Vorteile liegen auf der Hand: die Container können nahezu beliebig aufgestockt und erweitert werden, sind schnell verfügbar und kostengünstig.

Der Kunde kann zwischen Miete und Kauf der Container wählen. Die Stahlboxen werden von Bloedorn vertikal und horizontal verschraubt und somit gegen Verrutschen gesichert. Je nach Kundenvorgabe werden die unteren Container zusätzlich noch mit Betongewichten ballastiert. Der Nutzen der stählernen Wände wurde bereits durch Gutachten attestiert.

Container als Schutz bei einer Bombenentschärfung.

Einen sehr ungewöhlichen aber auch effektiven „Sondereinsatz“ hatte die Bloedorn Container GmbH in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Hamm und dem Kampfmittelräumdienst am 22.07.2015.

Bei Sanierungsarbeiten des Hammer Unionstadions wurde eine 250kg Fliegerbombe lokalisiert und freigelegt. In direkter Nachbarschaft der Fundstelle ist ein großer stahlverarbeitender Betrieb ansässig, dessen Evakuierung/Stilllegung sehr aufwändig und kostspielig gewesen wäre. Bloedorn Container wurde daher beauftragt, eine Splitterschutzwand aus Seecontainern zum Schutz des Betriebes zu errichten. 

Zum Einsatz kamen zwölf 20 Fuß Seecontainer. Jeder Container wurde mit einem speziellen Tanksystem ausgestattet und durch die Feuerwehr mit 24.000 Litern Wasser befüllt um eventuellen Splitterflug und Druckwellen zu minimieren. Der eigentliche Radius der Evakuierung betrug 250m, durch den Einsatz der Splitterschutzcontainer konnte dieser Radius halbiert werden. Am 23.07.2015 wurde die Bombe erfolgreich entschärft. Von der Beauftragung durch die Feuerwehr bis zur Fertigstellung der Splitterschutzwand vergingen gerade mal 30 Stunden.