Rund um Bloedorn Container

20. Jubiläum: Bloedorn klönt mit Rudolf Isken und Patrick Arens

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Wenn Rudolf Isken und Patrick Arens anrufen, wissen wir: Es ist wieder Weihnachtszeit. Bloedorn verbindet mittlerweile eine 20-jährige Zusammenarbeit mit den beiden Schausteller-Familien. Alle Jahre wieder, unterstützen wir sie dabei, die Stände und Lagercontainer in die Dortmunder Weihnachtsstadt zu bringen und zum Abbau wieder abzuholen. Isken und Arens erzählen aus ihrer Perspektive von den Anfängen der Zusammenarbeit 1999. 

Rudolf Isken weiß noch genau, wie seine Frau Gaby vor 21 Jahren die Idee hatte, ein Weihnachtsdorf für Kinder aufzubauen, das vor 20 Jahren zum ersten Mal tatsächlich realisiert werden konnte. „Das weiß ich deshalb so genau, weil mein Enkel da geboren wurde. Meine Frau war der Meinung, dass die Kinder auf dem Weihnachtsmarkt zu kurz kommen. Es gab zwar die Karussells für sie, aber ihr fehlte das Herzblut. Der Grundgedanke war, mehr für die Kinder tun zu wollen und Weihnachtstraditionen wie backen und basteln auf dem Markt aufrecht zu halten. Das ist aber natürlich eine teure Sache. Über fünf Wochen müssen nicht nur etwa 20 Mitarbeiter bezahlt werden, es braucht Strom, Genehmigungen von der Stadt und so weiter. Gleichzeitig wollte der Dortmunder Kabarettist Bruno Knust ein Weihnachtsstück für Familien mit Kindern in einem Theater in der Stadt aufführen. Der damalige Bürgermeisterkandidat fand beide Ideen, das Weihnachtsdorf und die Theater-Idee, so gut, dass er vorgeschlagen hat, wir sollten uns doch für die Sponsorensuche zusammentun. Kurzum: Das haben wir gemacht und so ist das Weihnachtsdorf für Kinder und das Weihnachtstheater entstanden. Und da all die Deko und Stände über das Jahr auch irgendwo gelagert, zum Markt geliefert und nach Abbau wieder abgeholt werden müssen, kam die Zusammenarbeit mit Bloedorn zustande. Wir haben Container zum Lagern gekauft und mit der Zeit kamen immer wieder andere Dienstleistungen hinzu.“

Hier ergänzt Patrick Arens, der schon über seinen Vater mit Bloedorn in Kontakt kam: „Ich kenne Bloedorn ja mittlerweile auch schon aus den 90ern, als die Firma noch an der Ebertstraße saß. Da gab es schon die Zusammenarbeit mit Lagercontainern oder Raumcontainern, die wir für den Markt brauchten. Mein Vater kannte Rainer Bloedorn schon ewig. Zusammen haben sie zum Beispiel Karussells in die Ukraine transportiert. Rainer und Mathias sind wie wir auch – sie können anpacken, sich an Grenzen rantasten.“

Seit dem letzten Jahr organisiert Patrick Arens nun auch das Weihnachtsdorf, nachdem Gaby Isken, leider viel zu früh verstorben.

Tradition und Herzblut

Arens: „Es war uns wichtig, dass das Bestehen bleibt – mit dem Herzblut das dahinter steckt. Auf dem Weihnachtsmarkt fehlen solche Orte des Rückzugs und der Ruhe. Die Kinder können, wie jedes Jahr, auch in diesem Jahr wieder basteln und backen. Die Zeit dafür kommt gerade in der stressigen Vorweihnachtszeit in den Familien manchmal ein wenig kurz. Und auch auf dem Weihnachtsmarkt gibt es ja sonst nicht so viele Rückzugsorte.“

Die Resonanz zeigt: Das Dorf ist ein wichtiger Bestandteil der Dortmunder Weihnachtsstadt für Familien aber auch für Schulen. Jedes Jahr gehen weit über 5.000 Bewerbungen, teilweise sogar von weit her, ein. Denn um am Weihnachtsbacken und -basteln teilnehmen zu können, melden Eltern oder Lehrer ihre Kinder oder Klassen via Mail oder Telefon an. „Weil das Dorf immer so schnell ausgebucht ist, haben wir erkannt, dass wir noch mehr Attraktionen für die Kinder schaffen müssen. Deshalb haben wir in diesem Jahr ein Zelt am Katharinentor dazugenommen. Dort spielen die Kinder dann Theater. Am Grundgedanken hat sich über all die Jahre aber nichts geändert ...“, erzählt Arens.

... Genau, wie an der längjährigen Zusammenarbeit mit Bloedorn – wir freuen uns auf noch viele weitere Jahre.