Containerwand

Containerwand gegen Baulärm in Herne

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In Herne entsteht ein modernes Gas- und Dampfkraftwerk – ein Großprojekt für die Zukunftsfähigkeit des Standorts. Doch natürlich wohnen und leben schon heute zahlreiche Menschen in der näheren Umgebung. Damit die Anwohner während der Bauphase möglichst effektiv vom Baulärm abgeschirmt werden, beauftragten Bauherr und Bauträger des Projekts Bloedorn Container mit dem Bau einer Lärmschutzwand. 

Ende Oktober montierte ein Team aus drei Bloedorn-Mitarbeitern die über 250 Meter lange Lärmschutzwand, die sich auch optisch sehen lassen kann: Bei herrlichem Wetter reckte sich die rund acht Meter hohe Wand aus hellen Containern in den blauen Himmel. Die insgesamt über 108 Container schützen jetzt Anwohner gegen Baulärm. Markus Müller, Valentin Wais und Fouad Chanfou von Bloedorn bauten die 20‘-Seecontainer mit Hilfe von Stapler, Kran und Steiger auf: „Für die gesamte Montage samt Anlieferung haben wir sieben Tage gebraucht. Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Macht schon Eindruck, wenn sich über hunderte Meter unsere Container in drei Lagen stapeln.“

Mit einem speziellen Stapler, den Bloedorn regelmäßig mit auf Baustellen schickt, konnte Markus die zum Teil schon zuvor auf dem Gelände postierten Container besonders schnell und effizient bewegen und sie so seinen Kollegen zur Montage bereitstellen. Ab hier übernahmen dann Valentin und Fouad und stapelten die Stahlboxen aufeinander. Fouad absolvierte eine spezielle Ausbildung, um auch in luftigen Höhen sicher auf den Containern herumkraxeln zu dürfen. Er fixierte die Kranketten am Container, sodass Valentin diese direkt per Fernbedienung mit dem Kran aufeinander stapeln konnte.
 

Know-How bei der Montage von Containerwänden

Was einfach nach Tetris klingt, bedarf aber einer genauen Vorbereitung und eingespieltes Teamwork. Einfach Container stapeln und fertig? „Ein wenig mehr Know-how braucht es da schon“, weiß Geschäftsführer Mathias. Im Fall Herne war zum Beispiel die Länge und Höhe der Wand besonders herausfordernd. Zum einen mussten erst einmal die Mengen an Containern innerhalb von kürzester Zeit bereitgestellt werden. Zum anderen musste der Untergrund so vorbereitet werden, dass er die Last der Container trägt und auch für die großen Ausmaße der Wand eben genug ist. Fünf Zentimeter dicke Stahlplatten dienten neben der Nivellierung vor allem als stabiler Untergrund und Lastverteilung für die tonnenschweren Stahlboxen. „Da wir die Container in drei Lagen aufeinander gestapelt haben, mussten wir darüber hinaus nach Vorgaben eines Statikers die untere Containerlage mit Betonblöcken ballastieren. So können auch größere Windlasten die Wand nicht ins Wanken bringen“, erklärt Mathias. Spezielle Twistlocks, die auch auf der Überfahrt auf See verwendet werden, sorgen für zusätzliche Stabilität.   

"Mit diesem Know-How und einer ausgefeilten Logistik konnten wir uns im Herner Projekt in einer bundesweiten Ausschreibung über mehrere Runden durchsetzen. Das macht uns natürlich besonders stolz", zieht Mathias sein Fazit. Containerwände realisiert Bloedorn deutschlandweit. Wir besitzen im gesamten Bundesgebiet Containerbestände, die mit smarter Logistik innerhalb von zwei Tagen an Ort und Stelle transportiert werden können.

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