Rund um Bloedorn Container

Feuer frei für den Jahresendspurt

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Zwei Kollegen stehen vor der über zehn Meter langen Magnetwand. Hier reiht sich Auftragszettel an Auftragszettel – eine Übersicht für die ganze Woche. Welche Container müssen wann, mit welchem Fahrer, zu welchem Kunden? Jetzt optimal zu planen, erfordert Teamwork und die Übersicht über komplexe Prozesse. 

Unsere Kolleg*innen überlegen darum gemeinsam:  
„Kannst du noch einen Container zusätzlich laden auf deiner Tour nach Bremen?“
„Das müsste passen. Und dann können wir auf dem Weg zurück gleich über Bielefeld fahren, die Container vom Kunden dort abholen und nach Osnabrück bringen.“

So und so ähnlich klingt es oft, wenn bei Bloedorn Touren für Container und Fahrer geplant werden. Genau das ist eine der Spezialtäten des Unternehmens: Container direkt von einem in das nächste Projekt disponieren und Fahrten so effizient wie möglich planen. Dafür arbeitet das Team eng zusammen und tauscht sich permanent aus. 

10 Wochen, über 600 Destinationen

Besonders in der Zeit von Oktober bis Weihnachten ist das wichtig. Denn aktuell sorgt Bloedorn Container wieder mit seinen Containern dafür, dass das Silvesterfeuerwerk pünktlich und unbeschadet in den deutschen Handel kommt und dort sicher  gelagert werden kann. „Allein in zehn Wochen vor Weihnachten beliefern wir etwa 600 Destinationen mit Containern und stellen sie dem Einzelhandel in dieser Zeit für die explosive Ladung zur Verfügung“, erklärt Mathias Weber, Geschäftsführer.

Damit sich dieses Mammutprojekt nahtlos in das Tagesgeschäft einfügen lässt, denken alle mit. „Nur so lassen sich Synergien erzeugen und damit Kosten sparen“, so Mathias Weber. „Durch gezielte Einsatzplanung versuchen wir, unsere Container nicht quer durch die Republik zu schicken und damit möglichst viele Ressourcen zu sparen.“ 


Gehe nicht über „Los“

Wie das geht? Das erklärt Mathias Weber am Beispiel der Kunststoffmesse in Düsseldorf. Die weltweit bedeutendste Messe der Kunststoffindustrie versorgte Bloedorn vom 16. bis 23. Oktober mit etwa 100 Seecontainern. Gerade bei Messen ist es essentiell, dass die benötigten Container innerhalb von höchstens einer Woche alle angeliefert und später auch wieder abgeholt werden. „Um das zu gewährleisten, bündeln wir in den kritischen Phasen unsere Ressourcen für die Messe und disponieren die Container direkt vom Messegelände weiter in die nächsten Projekte. Wir gehen also nicht „über Los“ und holen die Container zu uns nach Dortmund, sondern verbinden, wo immer möglich, zwei Projekte direkt miteinander. Ziel ist es, dass kein Container zurück nach Dortmund kommt, sondern möglichst gleich für das nächste Projekt in den Einsatz geht.“ Von der Messe Düsseldorf werden beispielweise 43 Container direkt nach Herne gebracht, um dort als Lärmschutzwand aufgebaut zu werden. „Die weiteren Seecontainer gehen an große Einzelhandelsketten, wo sie als Gefahrgutlager für die Feuerwerkskörper fungieren.“

Auch in der Vergangenheit hat Bloedorn bereits mehrfach bei Großveranstaltungen unter Beweis gestellt, dass die enge Zusammenarbeit im Team Früchte trägt. „Für die Gamescom haben wir zum Beispiel im letzten Jahr 80 Container in zwei Tagen abgewickelt. Auch mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen haben wir Erfahrung“, erklärt Björn Henkel, Prokurist. „Innerhalb von nur einem Tag haben wir 20 Sechs-Meter-Container auf das Gelände des Frankfurter Flughafens gebracht – und das obwohl zwei Tage vom Kunden anvisiert waren.“

Mit organisierter und durchdachter Planung ist Bloedorn Container im Punkto Kosten, Ressourcen und Umwelt vorn dabei. „Unsere Kunden freut’s jedenfalls!“ lautet Mathias Fazit.